Vereinsgeschichte

Im September 1980 wurde von neun Personen zunächst die “ Kommission Umweltschutz “ ins Leben gerufen. Später ging dann der Verein der Natur und Heimatfreunde Niederzimmern e. V. daraus hervor. Die neun Personen, welche heute als Gründungsmitgliederversammlung des Vereins gelten,
hatten sich dem Schutz der Natur und natürlichen Umwelt in und um Niederzimmern, der Förderung des Heimatgedankens und der Pflege der Denkmale im Ort verschrieben.

Die “ Männer der ersten Stunde “ waren Heinz Eckardt, Herbert Haas, ( welcher die folgenden 25 Jahre die Geschicke des Vereins als Vorsitzender lenken sollte ) Ingolf Jentzsch, Günther Kaufmann, Horst Michael, Ralf Rauche, Reinhardt Schmidt, Hartmut Schunke, und Lothar Wick.

In den folgenden Jahren wurde viel unternommen was den Zielen, welche sich die Kommission auf die Fahne geschrieben hatte, entsprach. Der Umweltschutz, Ökologie und Heimatliebe waren Gesprächsthema im Ort und fanden weitere Anhänger so das die Mitgliederzahl rasch wuchs.

Neben vielen Arbeiten in der Natur wurde mit sehr grossem Aufwand in den Jahren 1985/ 86 der Wartturm aus dem 15. Jahrhundert, das Wahrzeichen der Gemeinde, instand gesetzt. Ebenso das Kriegerdenkmal und der Friedensstein im Ort.
Im selben Jahr wurden gemeinsam mit den Schülern der Wartenbergschule 230 Bäume im Gemeindegebiet gepflanzt. Die Heimatfreunde stellten im Grammewald zehn Bänke auf, pflegten die Quelle “ Katzenborn “ und das Feuchtbiotop am Reiterplatz, welches zum Flächennaturdenkmal erklärt wurde.          

Kriegerdenkmal

Wartturm

Friedensstein


Am 16.10.1987 tritt die Kommission geschlossen der Gesellschaft für Natur- und Umwelt beim Kulturbund der DDR bei. Im gleichen Jahr wird auf Grundlage privater Kontakte die Basis für eine Vereinspartnerschaft mit dem Eifelverein Bad Bertrich, einem Wanderverein, geschaffen.

Unter grosser Anstrengung wurde die wilde Mülldeponie am Wartenberg beseitigt.
Ausserdem legte man einen Naturlehrpfad durch den Grammewald und das Feuchtbiotop an.
Im Jahr 1988 beginnt man mit der Gestaltung des Mühlenparkes. Dabei wurde die Alte Rinne umgestaltet und zu einer Brücke umgebaut, die entstandene Müllkippe beseitigt und eine Wasserkaskade angelegt. Bei diesem Grosseinsatz wurden in drei Jahren über 3000 Arbeitsstunden geleistet. Eine Schautafel vor Ort weist noch heute die Arbeiten und die daran beteiligten Heimatfreunde aus. Hierbei wurde auch der Gedanke des Herbstfestes geboren. Der Gemeinsinn des Vereins wuchs enorm.

wilde Mülldeponie am Wartenberg

Naturlehrpfad

Brücke im Mühlenpark - Alte Rinne

Ein Jahr später erfolgte der Austritt aus dem Kulturbund. Ohne seine Arbeit einzustellen, bestand der Verein weiter und gründete sich im August 1991 als Verein der Natur- und Heimatfreunde Niederzimmern im Deutschen Naturschutzbund, Landesverband Thüringen e. V., neu. Damals zählt der Verein bereits 50 Mitglieder.

Im Jahre 1990 wird der 1989 begonnene Ausbau der Scheune (das spätere Vereinshaus) an der unteren Schule durch eine neue Dacheindeckung gekrönt.

In den folgenden Jahren profiliert sich der Verein immer mehr in die Richtung eines eigenständigen, gemeinnützigen e. V.. Die juristische Gründung wird in den Jahren 1994 und 1995 betrieben.

Das Vereinshaus ist zum festen Treffpunkt der Mitglieder geworden. Arbeitseinsätze und sämtliche andere Aktivitäten werden hier geplant und besprochen.

ehemalige Scheune - heutiges Vereinshaus

Arbeiten am Vereinshaus

Vereinshaus heute

Durch die Öffnung des Vereins gewinnt das kulturelle Leben der Gemeinde zunehmend an Bedeutung. Vor allem Ausstellungen, Weinfeste oder Live- Musik Veranstaltungen sind gern und gut besuchte Höhepunkte.   
Im Juni 2005 feierten die inzwischen fast siebzig Mitglieder und zahlreiche Gäste das 25 jährige Bestehen des Vereins.

 

 

 

 

Feuchtbiotop am
Reiterplatz

Stausee von Niederzimmern

Friedensstein
 1870 / 71

Wasserkaskade in
der Gramme

Mühlsteine im Mühlenpark

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